Nach dem Luftwaffen-Absturz über dem Sauerland – Zeitbomben in der Luft – Gefahr geht von Kalkar aus

http://www.spiegel.de/panorama/learjet-kollidiert-mit-eurofighter-ermittlungen-gegen-piloten-a-977037.html

 

http://www.bundeswehr-journal.de/2014/uebung-jawtex-vom-nebeneinander-zum-miteinander/

 

http://www1.wdr.de/themen/panorama/flugzeugabsturz-olsberg100.html

 

 

Nach dem Luftwaffen-Absturz über dem Sauerland

 

Zeitbomben in der Luft – Gefahr geht von Kalkar aus

 

Der Zusammenprall zweier Eurofighter-Kamfjets mit einem sog. Learjet der bundeseigenen Gesellschaft für Flugzieldarstellung (GFD)  über Olsberg im Sauerland, über den genauer als andere Medien am 23.6.14 der WDR (Aktuelle Stunde für NRW) berichtete, muß im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Ukraine-Krise gesehen werden. Unter den Email-Kommentaren zur Aktuellen Stunde des WDR finden sich solche von Bundeswehrangehörigen, die auf dieselbe Praxis, wie diese jetzt offenbar wurde, über den baltischen Staaten an der Grenze zu Rußland hinweisen. Der WDR berichtete, daß der Unfall vom Montag mit zwei Todesopfern aus den Reihen der GFD im Zusammenhang mit dem NATO-Luftkommando in Kalkar steht. Von dort gingen die Anweisungen aus. Dieses Luftkommando hat ständig in einem Radius bis nach St. Petersburg und Moskau die Luftüberwachung inne und dies im Fall der NATO-Staaten nördlich der Alpen mittels Eurofightern.

 

Bisher gelang es immer, die Machenschaften von Kalkar zu verbergen. Dürfte es damit nun vorbei sein? Die UZ (Unsere Zeit, Essen) berichtete am 13. Juni darüber und ergänzte mit Hinweisen zum Aufbau des sogenannten Raketenschirms: „Der Schirm entsteht in Ramstein – von wo aus die USA ihren Kampfdrohnenkrieg führen – und in Kalkar/Uedem, wo die Nato und die BRD den Drohnenkrieg vorbereiten. Die Kriegsvorbereitungen dort, müssen auch im Zusammenhang mit der gefährlichen Entwicklung in der Ukraine gesehen werden. Andere skandalöse Meldungen: Der Absturz eines Tornadoflugzeugs vom 16. Januar 2014 ganz nahe beim Atomwaffenstützpunkt Büchel (Rheinzeitung, Koblenz, 17. und 23. Januar 2014, 29. März 2014). Oder der Beinahe-Atomunfall mit Munitions- und Uran-Containern ganz in der Nähe von Tausenden Kirchentagsgästen am Hamburger Hafen im Mai 2013 (Altona-Info, Lokalzeitung für Hamburg-Altona, 21. Mai 2013).“

Die Ostermarschbewegung Rhein-Ruhr macht seit zwei Jahren die Kriegsvorbereitungen, ja Kriegsführung durch das exorbitante Luftwaffenkommando von Kalkar und – ganz in der Nähe am Niederrhein – Uedem öffentlich. Nur Provinzblätter haben bisher mit Überschriften wie „Wenn die NATO Krieg spielt“ und „Der Luftwaffenstandort wächst“ berichtet. Die Rheinische Post aus Kleve  am 6. März 2014 über Kalkar: „’Der Zuständigkeitsbereich reicht vom Baltikum bis nach Großbritannien und von den Alpen bis nach Island’, sagte Brigadegeneral Nolte. Rund 350 zusätzliche Soldaten sind in den vergangenen Monaten nach Kalkar und Uedem versetzt worden. In den kommenden Monaten und Jahren sollen noch 50 mehr kommen, so dass im Jahr 2017 voraussichtlich rund 1600 Soldaten in Kalkar beziehungsweise Uedem dienen werden.“

 

Diese Mannschaften dirigieren tickende Luftzeitbomben – die leicht außer Kontrolle geraten können, wie der Zusammenprall über dem Sauerland zeigte.

Die Friedensbewegung, sowohl Ostermarsch Rhein-Ruhr und VVN-BdA NRW als auch „Kooperation für den Frieden“ und „Friedensratschlag Kassel“ kündigte neue Aktionen gegen das Luftkommando Kalkar an.

 

Ulrich Sander

Bundessprecher der VVN-BdA

Dortmund

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