[Heise] “Die NSA wird immer noch unterschätzt”

Die ferngesteuerten Mordanschläge im Rahmen des weltweiten US-Drohnenprogramms treffen immer wieder Zivilisten. Aber selbst die ins Visier des US-Militärs und der Geheimdienste gelangten “Verdächtigen”, “Militanten” usw. erhalten nicht einmal ansatzweise die Chance auf einen rechtsstaatlichen Prozeß oder auch nur eine Überprüfung, warum sie auf Obamas geheimen Todeslisten landen. Der US-Präsidfent hat eine fast pharaonische Macht über Leben und Tod von Individuen rund um den Globus.

Eine zentrale Rolle bei den sog. “gezielten Tötungen” spielt neben der CIA die Super-Überwachungsbehörde NSA, die ihrerseits dem US-Militär untersteht. Was dazu bisher bekannt ist, sei nur die Spitze des Eisberges, sagt der Journalist Jeremy Scahill, der zusammen mit Glenn Greenwald und Laura Poitras die von Edward Snowden geleakten Dokumente bearbeitet und veröffentlicht. Die NSA sei “kein Haufen von Nerds, die mit Kopfhörern Telefone abhören”, sondern eine durch und durch militärische (und militaristische) Organisation, fest eingebunden in den gigantischen militarisierten Sicherheitsapparat der USA.

Von Jeremy Scahill ist dieser Tage ein Buch zum Thema erschienen mit dem Titel “Schmutzige Kriege. Amerikas geheime Kommandoaktionen”. Hier ein aktuelles Interview mit Scahill auf Deutsch zum Thema NSA und Drohnenanschläge:

http://heise.de/-1983473

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