Desmond M. Tutu – US-Drohnenkrieg, Tötungslisten und Machiavelli

Desmond M. Tutu – An Bord des Schiffes Explorer, vor Hong Kong am 11. Februar 2013

h bin zutiefst erschüttert, über den Vorschlag der in einem Artikel auf der Titelseite der NYT vom 9. Februar seine Erörterung findet, dass eine mögliche gerichtliche Überprüfung von Präsident Obamas Entscheidungen, die gezielte Tötung mutmaßlicher Terroristen zu genehmigen, möglicherweise auf die Tötung von US-Bürgern beschränkt werden soll.

Wollen die Vereinigten Staaten von Amerika und ihre Menschen uns wirklich sagen, denjenigen von uns, die im Rest der Welt leben, dass unser Leben nicht den gleichen Wert hat, wie das Leben ihrer eigenen Bürger? Dass Präsident Obama eine Entscheidung fällen kann uns zu töten, mit weniger Sorge um eine mögliche gerichtliche Kontrolle, als wenn ein US-Amerikaner gezielt getötet werden soll? Würde Ihr Oberster Gerichtshof der Menschheit tatsächlich vermitteln wollen, dass wir, wie der Sklave Dred Scott im 19. Jahrhundert, nicht so menschlich sind wie sie, die US-Amerikaner es sind? Ich kann es nicht glauben.

Früher habe ich von der Apartheid gesagt, dass es die Täter ebenso entmenschlicht wie seine Opfer, wenn nicht sogar noch mehr. Ihre Reaktion als Gesellschaft auf Osama bin Laden und seine Anhänger droht Ihre moralische Massstäbe und ihre Menschlichkeit zu untergraben.

Drones, Kill Lists and Machiavelli
http://www.nytimes.com/2013/02/13/opinion/drones-kill-lists-and-machiavelli.html?_r=2&

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